Die Frage ist selten, ob gerade etwas stattfindet, sondern welches von mehreren Angeboten am selben Wochenende man auswählt. Ein Überblick hilft dabei mehr als jede Empfehlungsliste.
Im November ist es am ruhigsten. Wer Ruhe sucht und trotzdem Kulturprogramm möchte, findet in diesem Monat die besten Bedingungen.
Feiertage strukturieren den Kalender zusätzlich. Rund um Christi Himmelfahrt, Fronleichnam und den Nationalfeiertag am 26. Oktober häufen sich Veranstaltungen, weil lange Wochenenden entstehen.
Dazu kommen dutzende kleinere Open Airs, die oft nur regional beworben werden. Sie sind günstiger, weniger überlaufen und für viele die bessere Wahl. Für einen geordneten Überblick lohnt die Seite zu .
Das Grafenegg Festival in Niederösterreich setzt auf klassische Musik unter freiem Himmel. Gespielt wird auf der Wolkenturm-Bühne im Schlosspark.
Die kleineren Märkte in den Bundesländern sind oft stimmungsvoller als die großen in den Innenstädten. Dafür haben sie eingeschränkte Öffnungszeiten, häufig nur an Wochenenden. Einen breiteren Überblick zu Land und Leuten findet man unter .
Neben den großen Bällen gibt es zahllose Zunft- und Vereinsbälle, vom Jägerball bis zum Feuerwehrball. Sie sind deutlich günstiger und für viele der angenehmere Einstieg.
| Wien | Kultur ganzjährig | Donauinselfest, Ballsaison |
| Salzburg | Festspiele, Jazz | Saalfelden |
| Steiermark | Volkskultur, Kulinarik | Aufsteirern in Graz |
| Oberösterreich | Musik und Medienkunst | Ars Electronica, Woodstock der Blasmusik |
Vorarlberg ist geografisch abgesetzt und orientiert sich kulturell stärker Richtung Bodenseeraum. Das zeigt sich auch im Veranstaltungsprogramm.
Das Burgenland punktet mit Freiluftbühnen und Weinorten. Die Entfernungen sind gering, mehrere Termine an einem Wochenende sind machbar.
Bei ausverkauften Veranstaltungen lohnt der Blick auf offizielle Rückgabebörsen. Dort tauchen kurzfristig Karten zum Originalpreis auf.
Viele kleinere Veranstaltungen verkaufen gar nicht online, sondern an der Abendkassa. Das ist unkompliziert, setzt aber voraus, dass man rechtzeitig vor Ort ist.
Das Wetter im Alpenraum wechselt schnell. Bei Open-Air-Veranstaltungen in Bergnähe gehört Regenschutz auch im Hochsommer in die Tasche.
Ein aufgeladener Akku und ein kleiner Ersatzakku helfen mehr als gedacht, wenn Tickets digital hinterlegt sind.
Garderobegebühren fallen bei Bällen und Konzerten zusätzlich an und werden bei der Budgetplanung fast immer vergessen.
Bei großen Festivals kommen Verpflegungskosten vor Ort dazu. Die Preise am Gelände liegen deutlich über dem üblichen Niveau, was bei mehreren Tagen spürbar wird.
Die interessantesten Veranstaltungen stehen selten auf den großen Plakaten. Dorffeste, Hoffeste und kleine Konzertreihen werden fast nur lokal angekündigt.
Auch Handwerksmärkte und Kunsthandwerksausstellungen finden sich über das ganze Jahr verteilt, oft in Verbindung mit einem Ortsjubiläum.
In den Landeshauptstädten gibt es zusätzlich Markthallen mit fixen Öffnungszeiten, die auch bei schlechtem Wetter funktionieren.
Flohmärkte finden überwiegend an Samstagen statt und starten früh. Wer etwas Bestimmtes sucht, sollte zu Beginn dort sein.
Unterkünfte in der Umgebung großer Veranstaltungen sind früh ausgebucht und teuer. Wer 20 oder 30 Kilometer weiter sucht, zahlt deutlich weniger.
Bei Veranstaltungen in Tallagen ist die Zufahrt oft einspurig. Eine frühe Anreise erspart lange Staus, besonders bei der Rückfahrt.
Die Bregenzer Festspiele sind vor allem für die Seebühne am Bodensee bekannt. Die Bühnenbilder dort sind aufwendig und werden über zwei Spielzeiten hinweg genutzt.
Neben den beiden großen Häusern gibt es kleinere Formate wie Festspiele in Reichenau oder Sommerspiele in kleineren Orten. Sie sind zugänglicher und oft überraschend gut besetzt.
Öffentliche Verkehrsmittel sind in den Landeshauptstädten weitgehend barrierefrei, im ländlichen Raum unterscheidet sich das erheblich.
Große Kulturhäuser sind überwiegend barrierefrei zugänglich und halten eigene Plätze bereit. Diese werden telefonisch oder über ein eigenes Formular gebucht, nicht im normalen Onlineverkauf.
Stadtfeste und Erntedankfeste sind für Familien meist die unkompliziertesten Termine. Sie sind kostenlos, gut erreichbar und zeitlich überschaubar.
Museen und Kulturbetriebe bieten an Feiertagen häufig Sonderprogramme an. Sie sind gut besucht, eine frühe Ankunft lohnt sich.
Bei Brauchtumsfesten ist das Essen oft der eigentliche Grund für den Besuch. Vieles davon wird nur einmal im Jahr und nur dort zubereitet.
Der Sturm, also der noch gärende Traubenmost, ist ein saisonales Getränk und nur wenige Wochen im Herbst erhältlich. Er wird deutlich unterschätzt, was den Alkoholgehalt betrifft.
Die Rückkehr des Viehs von den Almen ins Tal im September und Oktober. Geschmückt wird nur, wenn die Almsaison ohne Unglück verlaufen ist.
Ja, und nicht wenige. Das Donauinselfest in Wien ist das bekannteste Beispiel, dazu kommen Stadtfeste, Erntedankfeste und die meisten Adventmärkte.
Bei großen Festivals lohnt der Frühverkauf, der oft kurz nach der laufenden Ausgabe startet. Bei kleineren Veranstaltungen genügt meist die Abendkassa.
Die genannten Zeiträume geben den üblichen Jahresverlauf wieder. Einzelne Veranstaltungen können verschoben werden oder entfallen.